Die Simulation und Visualisierung der Auswirkung von Belastungen
Ein wichtiges Einsparpotential in der FEM gestützten
Produktentwicklung besteht in der Möglichkeit, das zu
entwickelnde Bauteil unterschiedlichsten Belastungen
auszusetzen. So lassen sich Versagenskriterien ermitteln
und konstruktive Maßnahmen zur Verbesserung vor-
nehmen. Der Bedarfslage entsprechend, lassen sich die
Ergebnisse unterschiedlich darstellen.
Die farbig gekennzeichneten Bereiche geben Auskunft
darüber, wo es unter bestimmten Belastungen zur
Verformung bzw. zur Zerstörung des Bauteiles kommen
würde. Sie zeigen dabei aber auch Potentiale zur
Materialeinsparung auf.
Durch geschicktes Abstimmen beider Aspekte lassen sich
Bauteile realisieren, die das Optimum an Festigkeit mit
einem Minimum an Materialeinsatz verbinden.
Mit Hilfe der FEM-Analyse lassen sich Erkenntnisse
gewinnen über
- Spannungen
- Verschiebung
- Schwingungen
- Temperaturverteilungen
- thermische Einwirkungen
- elastisches Materialverhalten
Der Verlauf einer FEM-Analyse
Phase 1: Basierend auf der Projekt- beschreibung entsteht ein 3-D-Modell, das dem Anforderungsprofil des ge- planten Bauteiles in Bezug auf Größe, Funktion und zu verwendenden Material Rechnung trägt. Ein im An- schluss generiertes finites Element- netz gliedert das Bauteil in kleinste Einheiten.
Phase 2: Mit Hilfe der FEM-Analyse werden physikalische Einflüsse auf das Bauteil simuliert. Dabei auf- tretende Veränderungen lassen sich direkt am Modell ablesen.
Phase 3: Auf der Basis der ge- wonnenen Erkenntnisse wird die Konstruktion optimiert. Das 3-D- Modell wird entsprechend angepasst. Die im Anschluss durchzuführende FEM-Analyse macht die Auswirkung der vorgenommenen Veränderung sichtbar.